Die Arbeit des autonomen Frauenhauses

Im Frauenhaus werden auch die Kinder der Bewohnerinnen unterstützt und betreut.

Die Arbeit mit Kindern

Die Kinder von Frauen im Frauenhaus sind Zeugen und Mitbetroffene. Viele Kinder sind auch selbst Opfer von Gewalt des Vaters oder Stiefvaters. In jedem Fall leiden die Kinder massiv unter einem gewaltgeprägtem Zuhause. Ihr Leid kann sich in verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten wie beispielsweise Aggressivität und Hyperaktivität oder auch Selbstunsicherheit und Rückzugsverhalten äußern.

Um die Kinder im Frauenhaus angemessen unterstützen zu können, ist eine Sozialpädagogin speziell für die Belange der Kinder zuständig. Das bedeutet, sie ist die Ansprechpartnerin für ihre Sorgen und Nöte, gestaltet mit ihnen ihre Freizeit und betreut sie im Schulalltag.

Dank einer Spende der Firma LEKI können wir für Kinder ab einem bestimmten Alter Reittherapie anbieten.

In Gesprächen mit den Müttern werden auch Erziehungsfragen und -probleme thematisiert und angegangen. Gegebenenfalls werden weitergehende Hilfen und Angebote vermittelt.

Ein ständig präsentes Thema ist das Sorge- und Umgangsrecht, daher besteht ein enger Kontakt zu Rechtsanwältinnen und zum Sozialen Dienst.