Gewalt gegen Frauen

Auswirkungen auf die betroffenen Frauen und Kinder

Frauen, die ständig der Gewalt ihres Mannes oder Partners ausgesetzt sind, entwickeln ein Gefühlsgewirr aus Zuneigung, Ekel, Schmerz, Mitleid, Hass, Schuldgefühlen, Hoffnung und Verzweiflung. Dies erschwert eindeutige Entscheidungen und Handlungen. Die Frauen sind häufig traumatisiert und zeigen körperliche und seelische Symptome.

Kaum ein Mann ist schon zu Beginn einer Beziehung gewalttätig. Nach dem ersten Gewaltausbruch, den die Frau meist erschrocken verdrängt, entsteht bei ihr Verzweiflung und dann eine ständige Angst. Vielfältige Gefühle und Gedanken verhindern die sofortige Trennung vom Partner:

Auch die betroffenen Kinder sind durch das Erleben der Gewalt gegen sie selbst und/oder gegen die Mutter erheblich in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung beeinträchtigt und teilweise traumatisiert.
Sie reagieren mit Verhaltensauffälligkeiten, psychosomatischen Störungen und Problemen in der Schule sowie einem auffallend großen Bedürfnis nach positiver Zuwendung.